Umschulungsmöglichkeiten Ursachen, Dauer, Arten, Gesetze, Umschulung

Sie lernen hier mehr zu den Umschulungsmöglichkeiten in Deutschland bzw. zur Förderung durch die Träger der Sozialversicherung. Sie erfahren hier mehr zur geförderten Berufsausbildung, den Ursachen, zur Dauer, welche Arten es gibt sowie welche Gesetze einer Umschulung zu Grunde liegen.

Die Umschulungsmöglichkeiten in Deutschland, Ursachen, Dauer, Träger, Arten sowie Gesetze für die Umschulung

Wer fördert eine Umschulung?

Dazu zählen die Arbeitsagentur früher das Arbeitsamt, die Berufsgenossenschaft oder die Deutsche Rentenversicherung, welche bestimmte Gesetze und Voraussetzungen unterliegen. Das Recht auf eine Umschulung hat der Beantragende nur, wenn dadurch die Chance auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt signifikant steigt. Eine Umschulung wird gefördert von

Der TÜV Rheinland fördert zudem eine Umschulung. Die Förderung erfolgt mit einem sogenannten Bildungsgutschein, wenn die Mittel fehlen, um an einer Umschulung oder Weiterbildung teilzunehmen. Neben Arbeitslosen erhalten auch Personen und Arbeitnehmer einen Bildungsgutschein, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Die Agentur für Arbeit entscheidet unter Berücksichtigung der persönlichen Voraussetzungen über die Vergabe. Die Beantragung wird zudem beratend unterstützt.

Mit einer passenden Umschulung ist die nötige Qualifikation für den zukünftigen Arbeitsplatz zu erwerben. Mit dem anerkannten Berufsabschluss verbessern sich folglich die Beschäftigungschancen. Der TÜV Rheinland bietet national Umschulungen für die Bereiche Büro und Verwaltung, Metallverarbeitung und Schweißen sowie Lagerlogistik an. Bei Unsicherheit, welches das richtige Berufsfeld für einen persönlich ist, kann überall in Deutschland eine individuelle Beratung erfolgen und Kontakt zu regionalen Arbeitgebern hergestellt werden.

Ursachen für eine Förderung

Hierbei gibt es unterschiedliche Gründe bzw. Ursachen der Förderung. Je nach Zielgruppe können sich die Bedingungen unterscheiden.

Die Umschulungsmöglichkeiten wegen beruflicher Abwesenheit

Arbeitnehmer die länger beruflich abwesend waren so zum Beispiel wegen Krankheit, der Erziehung der Kinder oder der Pflege von Angehörigen in der Familie.

Umschulung wegen Berufsunfähigkeit

Arbeitnehmer die berufsunfähig geworden sind haben ein Recht auf die Förderung. Dazu zählen Menschen mit einer chronischen Krankheit oder Behinderung.

Die Umschulungsmöglichkeiten zur Wiedereingliederung

Arbeitnehmer die schlechte Möglichkeiten der Wiedereingliederung in den 1. Arbeitsmarkt besitzen.

Umschulung wegen einer abgebrochenen Ausbildung

Menschen die eine abgebrochene Ausbildung oder mehrjährige Berufserfahrung haben, aber keine abgeschlossene Erstausbildung haben auch die Möglichkeit auf eine Umschulung.

Dauer einer Umschulung

Eine Umschulung dauert für gewöhnlich zwischen 9 und 24 Monaten. Die meisten Umschüler einer betrieblichen Umschulung steigen im 2. Jahr der Ausbildung ein und müssen somit die theoretischen Inhalte der Ausbildung für das 1. Jahr eigenständig nachholen bzw. sollten Förderkurse besuchen.

Arten der Umschulungsmöglichkeiten

Grundlegend gibt es drei Arten, die schulische, die betriebliche und die überbetriebliche Umschulung, welche nachfolgend nochmals unterschieden werden.

Die überbetriebliche Umschulung

Bei der überbetrieblichen Umschulung wird ein berufsbezogenes Langzeitpraktikum absolviert. Insbesondere Bildungsträger bieten solche Maßnahmen an. Die Praktikumsphase wird dann bei Betrieben bzw. Unternehmen in der umliegenden Region durchgeführt. Der schulische Unterricht wird von dem jeweiligen Bildungsträger vermittelt.

Die betriebliche Umschulung

Die betriebliche Umschulung wird gefördert, in dem der Umschüler einen Vertrag mit dem ausbildenden Unternehmen schließt. Das Unternehmen zahlt für gewöhnlich die tarifliche Vergütung der Ausbildung und der jeweilige Träger, also die Arbeitsagentur, das Jobcenter, die gesetzliche Rentenversicherung oder eine Berufsgenossenschaft zahlen den Ausgleich zu dem was dem Umschüler vom Gesetz zusteht. Die theoretischen Inhalte werden durch die Berufsschule abgebildet.

Die schulische Umschulung

Die schulische Umschulung betrifft Berufe die man vorwiegend an Berufsfachschulen ausbildet. Die Phase der Praxis wird jedoch auch bei Firmen durchgeführt. Die Schulen selbst zahlen jedoch keine Vergütung für die Ausbildung, sondern es entstehen eher zusätzlich Kosten.

Gesetze der Umschulungsmöglichkeiten

Grundlegend ist das BBiG (Berufsbildungsgesetz), mit den §§ 58 bis 65, maßgebend für die Möglichkeit einer Umschulung. Jedoch gibt es viele Einzelnormen und weitere Gesetze die die Förderung und somit die Übernahme der Kosten regeln. So gibt es:

Weiterhin kann auch die Berufsausbildungsbeihilfe nach § 59 SGB III (BAB) von Interesse sein. Zu mindestens für Personen die als Alternative die reguläre Ausbildung nach dem dualen System in Betracht ziehen.

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